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Herren
Was für ein Abend in der Hugo-Kunzi-Halle! Im letzten Heimspiel der Saison setzte die SG Feuerbach/Nord noch einmal ein klares Ausrufezeichen – sportlich und emotional. Mit einem souveränen 7,0 : 1,0-Erfolg (3147 : 3021) gegen die SG Eschenau-Pfedelbach krönte die Mannschaft eine perfekte Heimsaison: alle Heimspiele gewonnen – und damit verdient die Meisterschaft auf den Heimbahnen gefeiert. Von Beginn an zeigte die SG Feuerbach/Nord, warum sie in dieser Saison zu Hause unschlagbar war. Alfred Stöhr (558 Holz) legte stark vor und sicherte direkt den ersten Mannschaftspunkt. Auch Jens Grosse (556 Holz) präsentierte sich in Topform und baute die Führung weiter aus. Früh war spürbar: Heute sollte nichts anbrennen. Im Mitteldurchgang hielt der Gegner phasenweise dagegen, doch die Gastgeber behielten die Kontrolle. Zwar musste Nici Glasbrenner (508 Holz) seinen Punkt abgeben, doch Stefan Ebert (487 Holz) – später ersetzt durch Michael Schier – kämpfte sich eindrucksvoll zurück und holte einen wichtigen Zähler. Im Schlussspurt ließ die SG dann endgültig keinen Zweifel mehr aufkommen. Werner Eichhoff (518 Holz) und Marcel Jez (520 Holz) machten den Deckel drauf und sorgten für klare Verhältnisse. Besonders die geschlossene Mannschaftsleistung war erneut der Schlüssel zum Erfolg. Mit einer geschlossenen Teamleistung wurde nicht nur das Spiel gewonnen – es war der perfekte Abschluss einer überragenden Heimrunde. Nach dem letzten Wurf kannte die Freude keine Grenzen mehr: Spieler, Fans und Verantwortliche feierten gemeinsam die Meisterschaft – ein Moment, der die gesamte Saison widerspiegelt. Fazit: Eine dominante Heimsaison, ein starker Auftritt im letzten Spiel und ein würdiger Meister. Die SG Feuerbach/Nord hat sich diesen Titel nicht nur erarbeitet – sie hat ihn sich zu Hause eindrucksvoll verdient. Vorletzter Spieltag, Auswärtsspiel beim VfL Sindelfingen – und die große Chance, die Meisterschaft vorzeitig perfekt zu machen. Die Ausgangslage war klar, die Spannung greifbar. Jeder wusste: Mit einem Sieg kann die SG Feuerbach/Nord den Titel sichern.
Im Startpaar entwickelte sich sofort ein intensiver Schlagabtausch. Alfred Stöhr kämpfte um jedes Holz, musste sich am Ende jedoch mit 536 Holz geschlagen geben. Umso wichtiger war der Auftritt von Jens Grosse, der mit starken 555 Holz die Nerven behielt und den ersten Mannschaftspunkt für Feuerbach/Nord sicherte. Die SG blieb auf Kurs – doch die Spannung blieb bestehen, da die Gäste im Gesamtholz zunächst noch im Rückstand lagen. Im Mittelpaar übernahm die SG Feuerbach/Nord nach dem zweiten Satz dann das Kommando. Daniel Mayr zeigte eine konzentrierte Leistung und sicherte mit 545 Holz den nächsten wichtigen Punkt. Danach sorgte Stefan Ebert für echte Emotionen: Mit einer überragenden dritten Bahn (165 Holz) und insgesamt 581 Holz baute er den Vorsprung weiter aus. Aus einem Rückstand machten die beiden einen Vorsprung von unglaublichen 101 Holz und wurden damit zu den entscheidenden Akteuren des Spiels. Plötzlich war der große Traum zum Greifen nah – das Schlusspaar musste den Vorsprung nur noch konzentriert ins Ziel bringen. Marcel Jez fand leider nicht gut ins Spiel und musste mit 505 Holz seinen Mannschaftspunkt abgeben. Den spielerischen Höhepunkt lieferte dafür Werner Eichhoff. Er spielte wie entfesselt. Wurf um Wurf wuchs der Vorsprung, jeder Treffer brachte die SG näher an den großen Traum. Spätestens jetzt war klar: Die SG Feuerbach/Nord ist auf Meisterkurs. Mit herausragenden 602 Holz setzte er ein Ausrufezeichen und ließ auf der Feuerbacher Seite die Emotionen hochkochen. Als der letzte Wurf gefallen war, war die Erleichterung riesig. Spieler lagen sich in den Armen, Emotionen pur – ein Sieg, der mehr als nur zwei Punkte wert ist. Mit diesem Erfolg hat die SG Feuerbach/Nord am vorletzten Spieltag die Meisterschaft vorzeitig perfekt gemacht – die Krönung einer herausragenden Saison, von der am ersten Spieltag wohl niemand zu träumen gewagt hätte. Im letzten Spiel auf den Heimbahnen wollen die Jungs nun die weiße Weste verteidigen und anschließend gemeinsam eine außergewöhnliche Saison ausgiebig feiern. |
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April 2026
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