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Herren
Am 13.12.2025 kam es in der Regionalliga zum absoluten Topspiel: Die SG Feuerbach/Nord war auswärts bei der SG Eschenau-Pfedelbach in Heilbronn gefordert. Mehr Spannung ging kaum – die beiden derzeit besten Mannschaften der Liga trafen im letzten Rückrundenspiel direkt aufeinander. In einem hochklassigen, nervenaufreibenden Duell auf Augenhöhe mussten sich unsere Herren am Ende hauchdünn mit 3:5 Mannschaftspunkten geschlagen geben. Der Auftakt hatte es sofort in sich. Jens Grosse kämpfte um jeden Kegel und erspielte sich mit 514 Holz zwei wichtige Satzpunkte. Im alles entscheidenden vierten Satz warf er noch einmal alles in die Waagschale – doch diesmal meinte es der Kegelgott nicht gut mit uns. Vier Holz trennten ihn vom Mannschaftspunkt. Auf der Nebenbahn zeigte David Große, dass er trotz seines jungen Alters in dieser Liga angekommen ist. Auch wenn ihm an diesem Tag einige Fehlwürfe das Leben schwer machten, blieb er mit 473 Holz bis zum letzten Wurf dran – am Ende fehlten ihm gerade einmal zwei Holz zum Gleichstand mit seinem Kontrahenten. Auch Stefan Ebert musste sich nach holprigem Start erst in die Partie hineinkämpfen. Mit 511 Holz und zwei gewonnenen Sätzen bewies er Moral, doch wie schon im Startpaar schlug das Pendel erneut knapp gegen uns aus. Dann aber setzte Alfred Stöhr ein echtes Ausrufezeichen: Mit überragenden 554 Holz und drei Satzpunkten riss er das Spiel an sich, brachte Feuerbach/Nord wieder voll ins Rennen und sorgte dafür, dass es mit einem 3:3-Zwischenstand in das dramatische Schlusspaar ging. Nun war klar: Alles oder nichts. Marcel Jez erwischte einen Sahnetag und brannte mit 545 Holz ein echtes Feuerwerk ab. Doch selbst diese Leistung reichte nicht – Satz für Satz verlor er denkbar knapp gegen den Topspieler der Gastgeber. 1, 2 oder 4 Holz entschieden jedes einzelne Duell – bitterer geht es kaum. Auf der anderen Bahn fand Werner Eichhoff nicht zu seinem gewohnten Spiel und musste seinen Mannschaftspunkt abgeben. Wenigstens im Gesamtholz zeigten unsere Herren noch einmal ihre ganze Klasse und hielten sich bis zum letzten Wurf vorne. Am Ende stand eine brutal knappe 3:5-Niederlage, die sich mehr wie ein Unentschieden anfühlte – ein Spiel, das keinen Verlierer verdient gehabt hätte und sicherlich als eines der spannendsten der gesamten Saison in Erinnerung bleiben wird. In den entscheidenden Momenten fehlte uns nur ein Hauch Glück, ein einziger Wurf zur richtigen Zeit. Und doch bleibt trotz allem Stolz: Die SG Feuerbach/Nord verteidigt die Tabellenführung – etwas, womit vor der Saison kaum jemand gerechnet hätte. Dieses Team hat Herz, Kampfgeist und Qualität bewiesen. Jetzt heißt es: Blick nach vorne. In der Rückrunde warten schwere Auswärtsaufgaben in Weissach, Seckach und Sindelfingen. Wenn unsere Herren diese Leidenschaft erneut auf die Bahn bringen, ist weiterhin alles möglich. Herren
Mit unbändigem Kampfgeist und voller Konzentration sicherte sich die SG Feuerbach/Nord einen hochverdienten 6:2-Heimsieg (3075 : 2961 Holz) gegen den VfL Sindelfingen. Von Beginn an spürte man, dass unsere Herren dieses Spiel unbedingt gewinnen. Über weite Strecken präsentierten sie sich stabil, geschlossen und mit genau der Entschlossenheit, die ein Tabellenführer ausstrahlen muss. Alfred Stöhr (544 Holz) war der perfekte Wegbereiter für diesen Erfolg. Mit einem überragenden Auftritt, konstanten Sätzen und kaum Fehlern setzte er sich klar durch und holte den ersten Mannschaftspunkt – ein frühes Ausrufezeichen, das für zusätzliche Energie und Selbstvertrauen sorgte. Direkt nebenan kämpfte David Große (486 Holz) beherzt um jeden Wurf. Trotz eines gewonnenen Satzes und mehrerer knapper Entscheidungen musste er sich letztlich geschlagen geben. Doch unsere Gesamtführung blieb stabil – das Team hielt weiterhin zusammen. Daniel Mayr (484 Holz) erlebte einen schwierigen Tag. Trotz großer Moral und zweier gewonnener Sätze verlor er gegen Ende etwas die Konzentration und damit unglücklich den Mannschaftspunkt. Ganz anders präsentierte sich Marcel Jez (518 Holz): Nach verhaltenem Start fand er immer besser ins Spiel, gewann drei der vier Sätze und holte seinen Punkt mit beeindruckender Entschlossenheit. Sein Sieg war ein emotionaler Boost und ein wichtiges Signal an das Schlusspaar. Die Duelle von Werner Eichhoff (504 Holz) und Michael Schier (539 Holz) entwickelten sich zu wahren Nervenschlachten. Drei Sätze lang bewegten sich beide Duelle völlig auf Augenhöhe – alles war offen, jede Kugel entscheidend. Doch als es darauf ankam, zeigten unsere beiden Routiniers, warum sie die mentalen Anker dieser Mannschaft sind: Mit einem grandiosen letzten Satz setzten sie sich klar durch und sicherten die finalen Punkte. Das Publikum spürte: Hier entscheidet nicht nur Technik, sondern auch Herz, Wille und Nervenstärke. Mit diesem Sieg holt die SG Feuerbach/Nord zwei extrem wichtige Tabellenpunkte und verteidigt eindrucksvoll die Tabellenspitze. In zwei Wochen wartet nun das Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten SG Eschenau-Pfedelbach– ein echtes Finale der Vorrunde. Die Bühne ist bereitet. Der Showdown kann kommen. |
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