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Damen
Unter einem „schlechten Stern“ stand das letzte Heimspiel unserer Frauenmannschaft gegen die SG Aalen-Böbingen. Die Startpaarung ging noch vielversprechend in den Kampf. Bettina Mlinaric (524) und Katja Mann (506) spielten fulminante Ergebnisse, verbuchten ohne Probleme ihre Mannschaftspunkte auf der Habenseite und gaben dem Mittelpaar Katja (Küki ) Kretschmann und Gabriele Rosenwirth ein sicheres Polster von 180 Holz mit auf den Weg. Auf der ersten Bahn lief dann alles noch gut an. Die Bahn zwei ist leider zum Schluss technisch ausgefallen und konnte trotz aller Bemühungen nicht repariert werden. Zum ersten Mal stand nunmehr die Mannschaft vor der Entscheidung, das Turnier im weiteren Verlauf auf nur noch drei Bahnen auszutragen. Dies funktionierte zwar problemlos, Spannung sowie Stimmung waren damit allerdings dahin, da der direkte Wettstreit zwischen den gegnerischen Spielrinnen nur noch bedingt vonstattengehen konnte. Küki (485) traf es dabei am härtesten, da die entstandene Unruhe sie aus dem Konzept brachte. Sie musste ihren Mannschaftspunkt letztendlich der stark aufspielenden Gegnerin überlassen. Gabriele (498) verbuchte ihren Mannschaftspunkt für sich. Als Schlusspaar gingen dann Sara Mlinaric und Anja Messerschmid an den Start. Sara (535) zeigte zum wiederholten Mal, was in ihr steckt und erspielte ihren Mannsc haftspunkt überlegen. Anja (505) konnte zwar nicht punkten, zeigte aber ebenfalls wieder, dass sie nervenstark spielen kann. Schlussendlich war der Heimsieg nicht in Gefahr, denn das Ergebnis (3053:2908 Kegel, 6:2 Punkte) war eindeutig. Herren Am 21.03.2026 empfing die SG Feuerbach/Nord in der Regionalliga den VfL Stuttgart-Kaltental III in der Hugo-Kunzi-Halle. In einem packenden, nervenaufreibenden Spiel zeigte die SG eine geschlossene Mannschaftsleistung und belohnte sich am Ende mit einem absolut verdienten Sieg. Von Beginn an brannte Feuerbach/Nord ein echtes Feuerwerk ab. Das Startpaar setzte ein klares Zeichen: Alfred Stöhr (556 Holz) glänzte mit beeindruckender Konstanz und ließ seinem Gegner keine Chance. Jens Grosse stand dem in nichts nach – mit überragenden 559 Holz und ohne einen einzigen Fehlwurf zeigte er Kegelsport auf höchstem Niveau. Zwei Mannschaftspunkte und ein Vorsprung von rund 100 Holz – ein Auftakt nach Maß, der die Halle früh elektrisierte und die Richtung vorgab. Doch wie es in solchen Spielen oft ist, wurde es im Mittelpaar plötzlich eng. Nedeljko Solaja fand nicht zu seinem Rhythmus und wurde nach dem 61. Wurf durch David Große ersetzt. Gemeinsam (471 Holz) reichte es nicht zum Punktgewinn. Stefan Ebert (535 Holz) hielt stark dagegen, kämpfte um jeden Kegel, musste sich am Ende jedoch knapp geschlagen geben. Der komfortable Vorsprung schmolz dahin – zwischenzeitlich waren es nur noch rund 35 Holz. Die Partie kippte, die Spannung war greifbar. Im Schlusspaar war dann Nervenstärke gefragt – und genau die zeigte die SG Feuerbach/Nord. Werner Eichhoff (506 Holz) kämpfte leidenschaftlich bis zum letzten Wurf, konnte den Punkt jedoch nicht mehr drehen. Umso wichtiger wurde Marcel Jez (504 Holz): Nach einem holprigen Start steigerte er sich spürbar, fand immer besser ins Spiel und behielt in den entscheidenden Momenten die Ruhe. Mit einer kämpferisch starken Leistung sicherte er den so wichtigen Mannschaftspunkt. Am Ende steht ein hart erkämpfter, emotionaler Heimsieg mit 3131:3104 Holz und 5:3 Mannschaftspunkten gegen einen starken Gegner aus Kaltental. Ein Erfolg, der vor allem auf einer überragenden Anfangsphase, großem Kampfgeist und echtem Teamzusammenhalt basiert. Dieser Sieg ist mehr als nur zwei Punkte – er ist ein großer Schritt in Richtung Meisterschaft. Aus den verbleibenden zwei Spielen fehlt der SG Feuerbach/Nord nur noch ein Sieg, um sich den Traum vom Titel zu erfüllen. Die Spannung steigt – und dieses Team ist bereit. Herren
Was für ein Abend in Seckach! Die SG Feuerbach/Nord hat beim bisherigen Tabellenführer SV Seckach einen dramatischen und enorm wichtigen Auswärtssieg gefeiert. In einer Partie, die bis zum letzten Wurf auf Messers Schneide stand, setzte sich die SG mit 3167:3163 Holz durch – und übernimmt damit selbst die Tabellenführung. Die Meisterschaft liegt nun in eigener Hand. Von Beginn an war klar, dass hier zwei absolute Spitzenteams der Liga aufeinandertreffen. Im Startpaar zeigte Alfred Stöhr eine starke Vorstellung und sicherte mit 525 Holz und 2,5:1,5 Satzpunkten den ersten Mannschaftspunkt für die SG. Parallel lieferte Daniel Mayr mit 534 Holz ebenfalls eine gute Partie, musste sich jedoch knapp geschlagen geben. Nach den ersten beiden Duellen stand es somit 1:1 – und die Begegnung nahm zunehmend an Intensität auf. Auch im Mittelpaar blieb die Partie hochspannend. Nedeljko Solaja kämpfte um jedes Holz und belohnte sich mit 513 Holz sowie einem 3:1-Sieg nach Sätzen. Jens Grosse zeigte ebenfalls eine starke Leistung mit 533 Holz, musste seinen Mannschaftspunkt jedoch dem gut aufgelegten Gegner überlassen. Vor dem Schlusspaar war damit weiterhin alles offen – wie bereits nach dem ersten Durchgang lag der SV Seckach im Gesamtholz mit sechs Holz in Führung. Dann kam die Phase, in der sich zeigte, warum diese Mannschaft derzeit ganz oben steht. Werner Eichhoff musste sich mit 524 Holz im direkten Duell zwar geschlagen geben, kämpfte jedoch bis zum letzten Wurf um jedes einzelne Holz – ein Einsatz, der sich am Ende noch als entscheidend erweisen sollte. Parallel spielte Marcel Jez groß auf und erzielte mit 538 Holz das beste Ergebnis der SG. Mit einem klaren 4:0 nach Sätzen sicherte er souverän den nächsten Mannschaftspunkt. Im letzten Wurf wurde es schließlich dramatisch: Zwei Holz lag die SG noch zurück. Doch Marcel Jez behielt die Nerven. Mit einem grandiosen Räumerbild von sechs Holz drehte er die Partie im allerletzten Versuch zugunsten der Gäste. Mit 3167:3163 Holz sicherte sich die SG Feuerbach/Nord damit den umjubelten Auswärtssieg beim Tabellenführer. Nach dem entscheidenden Wurf gab es in der Mannschaft kein Halten mehr. Dieser Erfolg ist mehr als nur zwei Punkte: Die SG Feuerbach/Nord steht nun selbst wieder an der Tabellenspitze – und hat die Meisterschaft in eigener Hand. Die gesamte Mannschaft hat in Seckach eindrucksvoll gezeigt, dass sie bereit ist für den großen Wurf. |
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